Die Arena liegt in einer offenen alpinen Landschaft. Weite, Horizont und umliegende Bergflanken prägen die Wahrnehmung. Der Eingriff muss sich dieser landschaftlichen Grosszügigkeit unterordnen.
BESTEHENDE STRUKTUREN
Die Topografie ist das eigentliche Gegenüber des Projekts. Bestehende Wegebeziehungen und Geländekanten werden aufgenommen und in die Planung integriert.
BAUKÖRPER
Die Arena wird als klare, ringförmige Figur formuliert. Sie fasst das Geschehen räumlich und bleibt dennoch niedrig im Gelände verankert. Ihre Geometrie ist präzise, ihre Erscheinung zurückhaltend.
KONSTRUKTION
Eine robuste Tragstruktur trägt Ränge und Dach. Material und Fügung sind einfach und auf Witterungsbeständigkeit ausgerichtet. Konstruktion und Ausdruck fallen zusammen.
RAUM & IDENTITÄT
Im Innern entsteht ein geschützter Raum für das traditionelle Ereignis. Die Arena verleiht dem Ringkuhkampf eine räumliche Fassung, ohne die alpine Weite zu verdrängen.